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Das auf 1443 bestimmte spätgotische Gebäude birgt in seiner nordöstlichen Partie ein kleineres älteres Vorgängergebäude.
Untersuchungen des archäologischen Landesamtes lassen darauf schließen, daß im 15. Jahrhundert unter Einengung des Flusses die Hausbebauung
gleichzeitig nach Süden vorgelegt wurde.
Nach seiner wechselvollen Geschichte hatte das Haus 1801 und 1836 zwei Eigentümer. Hierdurch bedingt wurde das Haus vertikal von Nord nach Süd in
zwei Hälften geteilt und jeweils völlig separat durch eigene Treppen erschlossen.
Durch das vorstehende 1.OG des auf Stützen ruhenden erweiterten Baus konnte zusätzlich eine Galerie zum Unterziehen von Kähnen oder Anbinden von
Holzkästen geschaffen werden.
Durch Überprüfung der Fundamente der Südseite kann jetzt sogar das Vorhandensein von Fischkammern für lebende Fische innerhalb des Gebäudes mit
Frischwasserdurchlauf angenommen werden.
Das durch diese Maßnahmen gestörte Ursprungsgefüge der Tragkonstruktion wurde im Zuge der Sanierung wieder hergestellt.
Die Holzmalerei an den Deckenbalken im 1.OG wurde ebenso wie die Gewölbedecke wieder restauriert bzw. erneut eingebaut.
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